Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

#MeToo

Logo https://www.special.you-fm.de/metoo
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang




Kaum ein Thema hat weltweit so viele Menschen bewegt wie die Debatte rund um den Hashtag #MeToo. Plötzlich berichten unzählige Frauen von sexueller Belästigung und Übergriffen.  

Wie aus #MeToo mehr als nur ein Hashtag wurde, erfahrt ihr, wenn ihr weiterscrollt.

Zum Anfang

Alyssa Milano ruft nach Bekanntwerden der Belästigungsvorwürfe gegen Filmproduzent Harvey Weinstein bei Twitter zu #MeToo auf. Der Hashtag wird über Nacht zum Twitter-Trend Nummer eins. 

Zum Anfang








Kevin Spacey soll 1986 einen 14-jährigen Jungen (Anthony Rapp, ebenfalls Schauspieler) missbraucht haben. Spacey entschuldigt sich und nutzt den Vorfall für sein Outing. Weitere Männer melden sich mit Vorwürfen gegen Spacey, woraufhin er seine Rolle in der Serie "House of Cards" verliert.

Zum Anfang

Zum Anfang
Schließen

Das US-Magazin „Time“ kürt die Frauen, die #MeToo ins Rollen brachten, zur "Person of the Year 2017". 

Zum Anfang

Schweden stellt einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Sexualstrafrechts vor. Das Gesetz soll noch vor der Wahl im Herbst 2018 vom Reichstag verabschiedet werden und möglichst zum 1. Juli in Kraft treten. Sex wäre dann nur nach der ausdrücklichen Zustimmung aller Beteiligten erlaubt.

Zum Anfang









Die Aktion "Time's Up" wird von mehr als 300 Hollywood-Künstlerinnen ins Leben gerufen. Emma Watson, Meryl Streep, Reese Witherspoon und viele andere Stars beteiligen sich daran.

Es ist eine Initiative gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. "Time's Up" beinhaltet neben einem Fonds zur Verteidigung vor Gericht auch den Einsatz für eine Gesetzgebung gegen Belästigung am Arbeitsplatz.  

Zum Anfang

Zum Anfang
catherine Deneuve






In einem offenen Brief in der Zeitung "Le Monde" spricht Schauspielerin Catherine Deneuve gemeinsam mit insgesamt rund 100 weiteren Frauen Männern das "Recht auf Aufdringlichkeit" zu.

Zum Anfang
Dieter Wedel

Die #MeToo-Debatte hat ihren ersten prominenten Fall in Deutschland: Mehrere Schauspielerinnen werfen dem Star-Regisseur Dieter Wedel im Zeit-Magazin sexuelle Übergriffe vor. Wedel weist die Vorwürfe zurück und kündigt an, juristisch gegen die Veröffentlichung vorzugehen.

Am 22. Januar 2018 tritt er als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele zurück. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt.

Zum Anfang
Golden Globes








Bei den Golden Globes erscheinen fast alle Promis, darunter Jessica Biel, Justin Timberlake, Emma Watson, Sarah Jessica Parker und Oprah Winfrey, in schwarzer Kleidung. Damit zeigen sie ihre Solidarität zur "Time's Up" Bewegung.

Zum Anfang
Schließen

Zum Anfang





US-Präsident Donald Trump äußert sein Mitgefühl für die beschuldigten Männer und löst damit Wirbel bei Twitter aus.  Über die Opfer verliert er kein Wort.

Zum Anfang
Harvey Weinstein











Die Stadt New York verklagt den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und seine Ex-Firma. Die Begründung: "Bösartige und ausbeuterische" Misshandlung von Angestellten.

Zum Anfang
Jennifer Lawrence

Beim wichtigsten britischen Filmpreis, dem Bafta, übernehmen Schauspielerinnen den von der "Time's Up"-Bewegung initiierten Dresscode und tragen Schwarz. Jennifer Lawrence und Emma Roberts sind auch dabei.

Zum Anfang


Herzogin Kate dagegen kommt in Dunkelgrün, was zu vielen negativen Twitter-Reaktionen führt.

Zum Anfang








Auch die Oscars stehen ganz im Zeichen von #MeToo: Viele Gäste tragen Schwarz, Moderator Jimmy Kimmel teilt gegen Weinstein und Co aus und auch die ausgezeichneten Schauspieler nutzen ihre Dankesreden, um ein politisches Statement zu setzen. 

Zum Anfang
Schließen

Emma Stone setzte mit ihrer Rede bei den Oscars ebenfalls ein Zeichen, indem sie die Nominierten für die beste Regie mit folgenden Worten ankündigte: "Diese vier Männer und Greta Gerwig sind nominiert."

Zum Anfang

Acht Frauen werfen dem US-Schauspieler und Oskar-Gewinner Morgan Freeman sexuelle Belästigung vor. Er hat sich für mutmaßlich sexuelles Fehlverhalten gegenüber Frauen entschuldigt und bittet alle um Verzeihung, die sich in seiner Gegenwart unbehaglich oder nicht respektiert gefühlt hätten, teilte Freeman in einer Stellungnahme mit.

Fast zeitgleich stellt sich Harvey Weinstein den Behörden in Manhattan.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Audio jetzt starten









Ihr Song "No roots" war auf Platz zwei der deutschen Charts. Seitdem ist Alice Merton sehr erfolgreich. Im YOU FM Interview erzählt sie, warum sie sich aber oft nicht ernst genommen fühlt von den hauptsächlich männlichen Musikproduzenten.

Audio öffnen

Zum Anfang

Die Debatte um sexuelle Belästigung hat auch außerhalb Hollywoods Folgen. In Großbritannien sind zwei hochrangige Politiker nach Vorwürfen zurückgetreten, in der Formel 1 gibt es ab 2018 keine Grid Girls mehr und die BILD verzichtet auf selbst produzierte Nacktbilder.

Das Problem ist damit aber nicht gelöst: Laut einer Civey-Studie von März 2018 sehen 39 Prozent der Deutschen sexuelle Belästigung weiterhin als Problem.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden